Filtermodul im Pufferspeicher ermöglicht weniger Verluste

Sonne Wind & Wärme vom 13.04.2016

Neuheiten von der IFH/Intherm – Die Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima, Erneuerbare Energien

Die jüngste Innovation von Solvis betrifft die Solartechnik nur mittelbar. Sie hat aber dennoch das Potenzial in größeren Solarwärmeanlagen ein unverzichtbarer Bestandteil zu sein. Es handelt sich um die patentierte Ultrafiltrationsanlage SolvisClean. Sie enthält ein Filtermodul mit der Porengröße von 20 nm. Das ist so fein, dass selbst bakterielle Verunreinigungen wie Legionellen oder Pseudomonaden kein Durchkommen finden. Solvis setzt den Ultrafilter in der Zirkulationsleitung ein und sorgt so dafür, dass sich zwischen Frischwasserstation und Zapfstelle keine Legionellen vermehren können. Unabhängige Experten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein haben die Ultrafiltration geprüft und bestätigt, dass sie die Anforderungen der DVGW W 551 erfüllt.

Bisher mussten Zirkulationsleitungen dieser Anforderungen wegen mit mindestens 60 °C durchflossen werden, damit Legionellen sicher abgetötet wurden. Dazu musste der Pufferspeicher mindestens 70 °C bereitstellen. Mit dem Filtrationssystem kann Solvis jetzt die Puffertemperatur auf 55 °C absenken und die Warmwassertemperatur auf 45 °C reduzieren. Und das hat einige Vorteile: Die Energieverluste der Zirkulation sinken um bis zu 40 % und Verkalkung wird reduziert. Außerdem – und jetzt kommt die Solaranlage ins Spiel – kann die Solaranlage wegen der niedrigeren Systemtemperatur 30 bis 40 % mehr Solarenergie ernten. Ähnlich groß ist der Effizienzgewinn einer Wärmepumpe, aber auch ein Gasbrennwertgerät wird um 10 bis 15 % besser. Diese Energieeinsparungen bewirken, dass sich die SolvisClean in wenigen Jahren amortisiert. Als Faustformel gibt das Unternehmen an, dass das System bei Mehrfamilienhäusern ab 20 Wohneinheiten wirtschaftlich interessant wird.

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