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Klima-Effekt durch Corona?

Wohl eher nicht!

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Was zum Höhepunkt der weltweiten Lockdowns von manchen als Erholung fürs Weltklima gedeutet wurde, ist schon wieder abgehakt.

Jüngste Messungen zeigen: Der Anstieg des Kohlendioxids läuft praktisch ungebremst weiter.

Die Kraftwerke wurden gedrosselt, der Verkehr verringert, was auch atmosphärisch sichtbar wurde: Siebzehn Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen im Schnitt weltweit bis Anfang April – was sich auf Satellitenbildern schon Wochen vorher abzeichnete, hatte eine „Nature“-Studie vor kurzem auch rechnerisch gezeigt. Und all das, so hofften Klimaschützer, sollte dem Weltklima gut bekommen – und emissionstechnisch den Weg in die klimapolitische Zukunft weisen.

In der sogenannten Keeling-Kurve, die Wissenschaftler des Scripps Institute of Oceanography mit den Daten ihrer Kohlendioxid-Messungen auf dem Mouna Loa in Hawaii quasi in Echtzeit erstellen, stehen die Zeichen auf „Alles beim Alten“. 

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